Nov 7, 2011 - Allgemein    Kommentare deaktiviert

Das passende Wakeboard

Das Wakeboard ist ein spezielles Sportgerät, um über Wasser zu gleiten. Es ist ein Brett mit Fußbindungen, worin sich der Fahrer seitlich in Fahrtrichtung stellt, dann hält sich der Fahrer an einem Seil fest, ähnlich wie beim Wasserski, wird von einem Boot oder Seilbahn gezogen.

Die durch den Antrieb erzeugten Wellen werden zum Waken oder Wakeboarden genutzt. Jeder Waker hat andere Ansprüche an sein Wakeboard und der Markt bietet viele verschiedene Varianten an.

Zuerst sollte sich der Käufer entscheiden, ob er ein so genanntes Wakeboard Package erstehen möchte, dort ist ein Wakeboard inklusive Bindung zu einem günstigen Komplettpreis zur Verfügung, oder ob man auf Individualität setzt und Wakeboard und Bindung einzeln kauft und sich somit sein eigenes zusammen stellt.

Beim Wakeboard kommt es nicht nur auf das Design an, sondern auf die Fahreigenschaften.
Zuerst unterscheidet man die Boards in ihrer Größe.

Frauen in der Regel kleinere Boards ( zwischen 127cm – 136cm )

und Männer größere Boards (132cm – 142cm).

Wählt man ein etwas breiteres Gesamtprofil des Brettes, dann können so genannte Rails gefahren werden, sowie im spiegelglatten Wasser gecarved werden.
Es geht um Kantenstabilität, Gleitvermögen und Speed, da alleine reicht die Ergonomie des Wakeboardes nicht aus. Eine immense Wichtigkeit nimmt die Beschaffenheit der Finne ein.

Ob die Finne in das Board eingearbeitet oder angebaut wurde, die Schliffbeschaffenheit der Finne bestimmt den Halt beim Waken auf der Kante. Auch die Länge der Finne verändert die Fahreigenschaft des Wakeboardes.
Hinzu kommt die Materialbeschaffenheit des Brettes. Ob rauh oder glatt ist entscheidend, z.B. gibt es Flow Bose, welches als widerstandsfähig gilt sowie für gutes Gleiten bekannt ist.

Ebenfalls ist bei den Profilen darauf zu achten, welches Gewicht sie besitzen, denn auch hier gilt: weniger Gewicht bedeutet mehr Geschwindigkeit und mehr Kontrolle.
Die Wakeboardbindungen bestehen immer aus dem Schuh und aus der Bindung, die am Board befestigt wird.
Weiche und komfortable Bindungen sind für jeden Fahrtyp geeignet und angenehm für jede Fußgröße zu fahren. Zumeist handelt es sich bei dem Schuh um Schnürvarianten, damit Halt und Festigkeit individuell eingestellt werden könen und somit den Bedürfnissen des Fahrers angepasst werden können.

Es gibt verschiedene Systeme zur Stabilisierung des Boardes, z.B. das Off-Axis-Rotation-System, dieses ermöglicht, dass das Board immer in Relation zur Kante mittig steht, um optimale Kraftübertragung zu ermöglichen.
Individuelle Beratungen erhält man in Fachgeschäften, denn jeder Fahrer benötigt das für sich optimale Wakeboard mit Bindungssystem.

Nov 6, 2011 - Allgemein    Kommentare deaktiviert

Wakeboarden

Wakeboarden ist eine aufregende Wassersportart. Wer sich gern im Wasser aufhält ist bei diesem Sport genau richtig. Das Wakeboard, ein Brett, wird an die Füße geschnallt und dann kann man ähnlich wie bei Wasserski auf dem Wasser gleiten. Wie beim Snowboard fahren, steht der Fahrer seitlich auf dem Brett und lässt sich von einer Art Seilbahn oder einem Motorboot ziehen. Erfahrene Wakeboarder nutzen die vom Motorboot erzeugte Welle als eine Art Absprungrampe, um ihr Können zu zeigen.
Die Geschichte des Wakeboardens
Das Wakeboarding entstand in kalifornischen Surfern in den 1980er Jahren und ist eine Vermischung von Wasserski und Surfen. Surfer, die ihren Sport während einer Windflaute nicht ausüben konnten, haben sich kurzerhand auf ihrem Surfboard von einem Motorboot ziehen lassen. Da die Surfbretter aber nicht richtig dafür geeignet waren, wurden kürzere Bretter dafür gebaut, welche sich seit dem immer weiter entwickeln.
Die Grundlagen des Wakeboardens
Wie schon erwähnt, können Wakeboarder von einem Motorboot (bis zu einer Geschwindigkeit von 39 km/h) oder von einer Seilbahn (bis zu einer Geschwindigkeit von 32 km/h) gezogen werden. Das faszinierende an dieser Sportart ist wohl, dass sie leicht zu erlernen ist. Ein Wakeboard gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen. Diese liegen zwischen 111 Zentimeter und 147 Zentimeter und haben eine Breite von 38 Zentimetern bis zu 50 Zentimeter. Das richtige Wakeboard wird an Hand des Gewichtes des Fahrers bestimmt. Demzufolge haben leichtere Personen auch ein kleineres Board. Zu den wichtigsten Eigenschaften des Wakeboardes gehören die Form des Brettes selbst, die Finnen, die Biegungen sowie die Führungskanäle. Um ein guter Wakeboarder zu werden ist es wichtig zunächst die Grundlagen des Wakeboardens zu erlernen. Am wichtigstens ist es, das Fahren zu lernen und danach das Kurven fahren. Wird dies beherrscht, können die Tricks an die Reihe kommen. Der Olli ist dabei wohl der einfachste. Um die Grundlagen zu erlernen, werden spezielle Kurse angeboten.
Wettkämpfe
Seit 2005 ist das Wakeboarding bei den World Games vertreten. Wettkämpfe für Anfänger finden natürlich auch statt. Hier kann jeder sein Können unter Beweis stellen und andere Wakeboarder kennen lernen. Wettkämpfe finden entweder mit einer Seilbahn oder einem Motorboot statt. Wird man von einer Seilbahn gezogen, wird über schwimmende Schanzen gesprungen. Dabei sind waghalsige Sprünge bis zu fünf Metern und riskante Tricks möglich.

Okt 23, 2011 - Wake Style    Kommentare deaktiviert

Wake Style

Was machen Snowboarder im Sommer? Ganz klar, sie testen den Trendsport – das Wakeboarden. Der neue Sport hat seinen Ursprung im Wasserski und ergänzt seinen Vorläufer um die Aspekte des Wellenreitens. Statt Skier gibt es eine Art Surfbrett unter die Füße und nach dem man sich mit Neopren-Anzug und Boarder-Shorts versehen hat, bekommt man die Hantel in die Hand gedrückt und lässt sich von einem Motorboot übers Wasser ziehen.
Inzwischen hat sich auch das Ziehen mit einem Wasserlift als Alternative zum Motorboot etabliert. Es gibt zwar auch einige Anlagen, die Übungslifte aufgestellt haben, an denen man nur auf einer Geraden und mit langsameren Geschwindigkeiten üben kann, doch im Allgemeinen ist die aus dem Wasserski bekannte Variante für Anfänger förderlicher.
Um beim Start richtig Gleichgewicht halten zu können, ist es erst einmal wichtig, in welcher Position die Füße auf dem Wakeboard stehen. So sollten Rechtsfüßler ihrem linken, Linksfüßler ihrem rechten Fuß nach vorne stellen, da der hinter Fuß für die Kontrolle über das Board eine größere Rolle spielt. Zudem muss darauf geachtet werden den Körper im richtigen Moment anzuspannen und dann das Board in Fahrtrichtung zu bekommen.

Aller Anfang ist schwer und so wird man wohl auch erst ein paar Mal die Nase und den Mund voll Wasser bekommen, bevor man den Start richtig hinbekommt. Doch bereits die kurzen Momente, in denen man sich halten kann, vermitteln eine Ahnung von dem unbeschreiblichen Gleitgefühl, das die Könner erleben dürfen.
Schwieriger wird dann noch die Drehung und das Durchqueren der vom Boot selbst aufgeworfenen Wellen. Wer das problemlos gemeistert hat, kann sich dann ans Erlernen der zahllosen Tricks und Sprünge begeben.

Die Profis verwenden für ihre Luftakrobatik dann auch die entsprechenden Boards. Die Eigenschaften eines Wakeboards werden bestimmt durch die Rocker (Biegungen), Channels (Führungen), den Shape (Boardform) und die unterschiedlichen Finnenvarianten. Für Anfänger empfehlen sich größere Boards von bis zu 147 cm Länge und bis zu 50 cm Breite. Profis kommen allerdings auch mit kleineren, leichteren Brettern zurecht. Für die Spins, Grabs und wie die Stunts alle heißen sind die kleinen Wakeboards dann nämlich geeigneter. So kann man dann nach und nach seinen eigenen Wakestyle entwickeln.