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Okt 23, 2011 - Wake Style    Kommentare deaktiviert

Wake Style

Was machen Snowboarder im Sommer? Ganz klar, sie testen den Trendsport – das Wakeboarden. Der neue Sport hat seinen Ursprung im Wasserski und ergänzt seinen Vorläufer um die Aspekte des Wellenreitens. Statt Skier gibt es eine Art Surfbrett unter die Füße und nach dem man sich mit Neopren-Anzug und Boarder-Shorts versehen hat, bekommt man die Hantel in die Hand gedrückt und lässt sich von einem Motorboot übers Wasser ziehen.
Inzwischen hat sich auch das Ziehen mit einem Wasserlift als Alternative zum Motorboot etabliert. Es gibt zwar auch einige Anlagen, die Übungslifte aufgestellt haben, an denen man nur auf einer Geraden und mit langsameren Geschwindigkeiten üben kann, doch im Allgemeinen ist die aus dem Wasserski bekannte Variante für Anfänger förderlicher.
Um beim Start richtig Gleichgewicht halten zu können, ist es erst einmal wichtig, in welcher Position die Füße auf dem Wakeboard stehen. So sollten Rechtsfüßler ihrem linken, Linksfüßler ihrem rechten Fuß nach vorne stellen, da der hinter Fuß für die Kontrolle über das Board eine größere Rolle spielt. Zudem muss darauf geachtet werden den Körper im richtigen Moment anzuspannen und dann das Board in Fahrtrichtung zu bekommen.

Aller Anfang ist schwer und so wird man wohl auch erst ein paar Mal die Nase und den Mund voll Wasser bekommen, bevor man den Start richtig hinbekommt. Doch bereits die kurzen Momente, in denen man sich halten kann, vermitteln eine Ahnung von dem unbeschreiblichen Gleitgefühl, das die Könner erleben dürfen.
Schwieriger wird dann noch die Drehung und das Durchqueren der vom Boot selbst aufgeworfenen Wellen. Wer das problemlos gemeistert hat, kann sich dann ans Erlernen der zahllosen Tricks und Sprünge begeben.

Die Profis verwenden für ihre Luftakrobatik dann auch die entsprechenden Boards. Die Eigenschaften eines Wakeboards werden bestimmt durch die Rocker (Biegungen), Channels (Führungen), den Shape (Boardform) und die unterschiedlichen Finnenvarianten. Für Anfänger empfehlen sich größere Boards von bis zu 147 cm Länge und bis zu 50 cm Breite. Profis kommen allerdings auch mit kleineren, leichteren Brettern zurecht. Für die Spins, Grabs und wie die Stunts alle heißen sind die kleinen Wakeboards dann nämlich geeigneter. So kann man dann nach und nach seinen eigenen Wakestyle entwickeln.